Kalt­band ist ein durch Kalt­wal­zen ver­ar­bei­te­tes Band aus Stahl. Beim Kalt­wal­zen ver­än­dert sich das Vo­lu­men des Stahls, so­dass ein auf eine Rolle ge­wi­ckel­tes Stahl­band um bis zu 25 % we­ni­ger Quer­schnitt auf­weist als das selbe Band in un­be­ar­bei­te­ter Form. Das Kalt­wal­zen kann bei den un­ter­schied­lichs­ten Stahl­sor­ten durch­ge­führt wer­den.

Vor­teil des Kalt­wal­zens ist die er­heb­lich hö­he­re Sta­bi­li­tät ge­gen­über un­be­han­del­tem Stahl. Kalt­band er­mög­licht die Fer­ti­gung ab­so­lut pass­ge­nau­er Prä­zi­si­ons­tei­le und fin­det dabei nicht nur in der In­dus­trie An­wen­dung. Bei­spiels­wei­se wird Kalt­band als so­ge­nann­tes Te­le­skop­schie­nen­sys­tem in Ak­ten- oder Ab­la­ge­schrän­ken ver­baut. Dabei kann es mü­he­los Mas­sen von über 100 kg tra­gen und bleibt den­noch über viele Jahre hin­weg leicht­gän­gig, ge­räusch­arm und zu­ver­läs­sig. Des Wei­te­ren fin­det es An­wen­dung in Tisch- und Stuhl­bei­nen, Schar­nie­ren oder gar als Ab­lei­ter in Si­che­rungs­käs­ten. Kalt­band fin­det sich also an vie­len Stel­len wie­der.

Auch im Be­reich der Ober­flä­chen­be­ar­bei­tung von Kalt­band gibt es ver­schie­dens­te Mög­lich­kei­ten. Je nach spä­te­rem An­wen­dungs­zweck kann die Ober­flä­che des Kalt­ban­des für un­ter­schied­li­che Haf­tungs­ei­gen­schaf­ten blank, auf­ge­raut oder mit Hilfe von zu­sätz­li­chen Werk­stof­fen wie Kup­fer ver­edelt wer­den. Auf Wunsch kön­nen beide Flä­chen des Ban­des auch un­ab­hän­gig von­ein­an­der be­han­delt wer­den.

Unser Port­fo­lio im Be­reich Kalt­band um­fasst Prä­zi­si­ons­kalt­band, C-Stäh­le (Le­gie­run­gen mit Koh­len­stoff), Me­tall­fo­li­en und Edel­stäh­le.

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