Zur Her­stel­lung von warm­ge­walz­tem Spalt­band wer­den die vor­ge­fer­tig­ten Bram­men, also die Blö­cke aus zuvor ge­gos­se­nem Stahl, im stark er­hitz­ten Zu­stand kon­ti­nu­ier­lich ge­walzt, bis sie eine Dicke von etwa 1,50 mm bis 20 mm er­reicht haben. Da­nach kann der ge­walz­te Stahl so­wohl quer als auch längs zu Spalt­bän­dern zu­ge­schnit­ten wer­den.

Der Un­ter­schied zu kalt­ge­walz­ten Spalt­bän­dern be­steht darin, dass bei kalt­ge­walz­ten Fla­cher­zeug­nis­sen eine Dicke von bis zu 0,50 mm bis 2,99 mm er­reicht wer­den kann. Diese Er­zeug­nis­se kön­nen dann eben­falls zu Spalt­bän­dern oder auch zu Ta­feln und ähn­li­chem zu­ge­schnit­ten wer­den.

Bei der Ver­ede­lung der Ober­flä­che gibt es viele Mög­lich­kei­ten, die Wün­sche des Kun­den zu rea­li­sie­ren. So kann mit­tels eines Zink­über­zugs, wel­cher durch ein spe­zi­el­les gal­va­ni­sches - also elek­tro­ly­ti­sches - Ver­fah­ren auf den Stahl ge­bracht wer­den kann, ein elek­tro­ly­tisch ver­zink­tes Spalt­band er­zeugt wer­den. Des Wei­te­ren ist es mög­lich, die Spalt­bän­der mit einer feu­er­ver­zink­ten Ober­flä­che zu ver­se­hen. Das spe­zi­el­le tech­ni­sche und che­mi­sche Ver­fah­ren, das der Feu­er­ver­zin­kung zu Grun­de liegt, macht es mög­lich, ein Pro­dukt zu er­zeu­gen, das ganz spe­zi­fi­sche Ei­gen­schaf­ten be­sitzt und einen hohen Kor­ro­si­ons­schutz auf­weist. Auch der so­ge­nann­te Gal­fan-Schmelz­tauch­über­zug bie­tet einen hohen Schutz vor Kor­ro­si­on, ins­be­son­de­re durch die Kom­bi­na­ti­on aus Zink und Alu­mi­ni­um und die da­durch ent­ste­hen­de Mi­kro­st­ruk­tur. Wird die Ober­flä­che des Spalt­ban­des gal­van­nea­led, also ver­zinkt und zum Glü­hen ge­bracht, er­höht sich eben­falls die Kor­ro­si­ons­be­stän­dig­keit und es kommt zu einer deut­li­chen Ver­bes­se­rung im Bezug auf die Wei­ter­ver­ar­bei­tung durch La­ckie­ren oder Schwei­ßen.

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